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02.Jun
2026

Fassaden erzählen vom Gestern und Morgen: Rock Capital Group baut eines der ältesten Verlagsquartiere in München um

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Beim Projekt HEAVEN in München-Neuhausen erweitert die Rock Capital Group behutsam einen teils denkmalgeschützten Gebäudekomplex an der Nymphenburger Straße und ergänzt durch modernste Neubauten. Die Architektur zeigt, wie viel eine Fassade über das Quartier erzählen kann – wenn erfahrene Architekten ihre Erfahrungen aus anderen historischen Sanierungen einbringen.

Das HEAVEN, ehemals Bruckmann-Quartier, trägt fast 130 Jahre Stadtgeschichte in sich. Der Dülferbau aus dem Jahr 1898 steht unter Denkmalschutz; um ihn herum wurde das Ensemble bis in die 1960er-Jahre scheibenweise erweitert. „Jede Epoche hat ihren Teil beigetragen. Nun entwickeln wir das Areal zu einem Business-Quartier für die nächsten Jahrzehnte weiter. Wir müssen die Zukunft in einem teils denkmalgeschützten Bestand stets im Kopf behalten“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group, die das Gelände seit Herbst 2025 grundlegend überformt. Ein Balanceakt, für den es Architekturprofis braucht.

Für das Projekt hat die Rock Capital Group aus gutem Grund Hilmer Sattler Architekten (HSA) mit dem Entwicklungsprozess beauftragt. Das renommierte Büro hat sich bereits mehrfach durch historische Projekte erfolgreich profiliert. So waren die Architekten beim Berliner Schloss ebenso aktiv wie beim Impressionisten-Tempel Museum Barberini in Potsdam mit seiner prächtigen Palazzo-Kulisse oder dem Museum Schloss Moyland mit der weltweit größten Joseph-Beuys-Sammlung. In München zeichnete HSA für das Hofgartenpalais und das Rosewood-Hotel verantwortlich. 

Architekt Steffen Görn: „Wir haben analysiert, was da ist, und uns gefragt: Was funktioniert heute noch – und was nicht mehr? Wir haben ergänzt, was fehlt, und so wenig wie möglich verändert.“
Das bedeutet in der Praxis: Einige der bestehenden Altbauten werden erhalten und aufgewertet, andere wurden in den vergangenen Monaten zurückgebaut.

Fünf Bauteile – eine Sprache
Das künftige Quartier hat viele Gesichter, die unterschiedlicher kaum sein könnten. An der Nymphenburger Straße tritt mit dem HEAVEN ONE ein heller und ruhig gegliederter Neubau in Naturstein auf. Eine Hommage an den Standort. Denn die Straße ist eine der wenigen echten Boulevards, die München hat. Es gibt mit Bäumen gesäumte Gehwege, gründerzeitliche Trauflinien, eine Abfolge von Einzelbaukörpern, die sich zu einem Ensemble fügen. Die neuen Fassaden greifen diese Logik auf. Andreas Wißmeier: „Die Nymphenburger Straße stellt eine Bühne zur Verfügung. Wir wollten, dass das Quartier dort eine repräsentative Adresse hat – und gleichzeitig neugierig auf das gesamte Ensemble macht. Die Fassadengestaltung hilft uns, dies auszudrücken."

Den Jugendstil künftig spürbar machen
Früher war die Nymphenburger Straße von zahlreichen Jugendstilbauten geprägt. Heute zeigt sie sich als modernes Areal, das diese architektonische Geschichte weiterführt. Eine wichtige Rolle spielt dabei der sogenannte Dülferbau, ein Werk von Martin Dülfer (1859-1942), einem der bekanntesten Vertreter des Jugendstils und der frühen Moderne Dieses Gebäude zählt zu den bekanntesten Jugendstilgebäuden in München und liegt im Innenhof des künftigen Heaven-Quartiers. Die lebendig und reich dekorierte Fassade bildet eine Brücke zwischen der architektonischen Vergangenheit der Stadt und der innovativen Zukunft, für die das Business-Quartier steht.

Die Architekten öffnen dafür künftig den Innenbereich nach außen. Von der Straße aus wird der Dülferbau durch den Zwischenraum der Straßenbauten sichtbar werden. Im Innenhof dominieren die historischen Strukturen und die Außenräume zwischen den Gebäuden lässt Rock Capital zu einem erholsamen Aufenthaltsort gestalten. Wißmeier: „Die Hofsituation schafft eine Stille mitten in Neuhausen, die man in dieser Lage – 500 Meter vom Stiglmaierplatz – nicht erwartet.“

Zwei Gebäude schaffen Kontraste in der Lothstraße
An der Lothstraße zeigt das Projekt nach Vorstellung der Münchner Architekten seine direkteste Haltung. Die Straße ist schmaler und sehr ruhig. Genau dazu stehen die künftigen expressiven Fassaden im Kontrast. Der sechsgeschossige Neubau des HEAVEN TWO präsentiert sich in hellen, fast weißen Betonfertigteilen mit individueller, moderner, prägnanter Gliederung und großformatigen, loftartigen, dunklen Fensterelementen.

Das kleinere Bestandsgebäude HEAVEN THREE direkt daneben trägt typische rote Klinker und erinnert an Industriebauten des frühen 20. Jahrhunderts. Das Industriegebäude wird als modernes Loft mit hohen Decken und stützenfreien Flächen wiedergeboren. Wißmeier: „Die offene Bürogestaltung schafft eine inspirierende Atmosphäre und fördert kreative Zusammenarbeit. Mit dem Gebäude sprechen wir Unternehmen an, die das Besondere eines echten Loftgebäudes suchen und schätzen. Solche Gelegenheiten gibt es sehr selten.“ 

Fenster verbinden, Material erzählt von der Geschichte der Arbeit
Trotz ihrer unterschiedlichen Architektur verbindet ein wiederkehrendes Fensterformat beide Gebäude in der Lothstraße und macht ihre Zugehörigkeit sichtbar. Das ist nicht nur der Gestaltung wegen, sondern das, was diese zwei Gebäude gemeinsam haben, die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen und dennoch dieselbe Adresse teilen. „Der rote Klinker erinnert an eine Zeit, in der Arbeit noch nach Arbeit aussah, nach Schichtarbeit, Schweiß und etwas Handfestem. Der Beton zeigt, dass Arbeit heute anders ist: präziser, glatter, aber nicht weniger wichtig. Dass sie an derselben Straße stehen, beschreibt den Gedanken des Quartiers perfekt“, sagt Architekt Steffen Görn. Den größten Aufwand bedeuten laut Wißmeier nicht die Neubauten, sondern die alte Bausubstanz, historische Denkmalschutzauflagen und die strukturellen Grenzen des Gebäudes, die zwar die Planungsschritte bestimmen, die aber in der Umsetzung auf keinen Fall dazu führen, dass die zukünftigen Nutzer auf ein im Inneren hochmodernes Arbeitsplatzkonzept und alle Besonderheiten des bewusst gewählten New Work-Konzepts verzichten müssen. „Gerade das ist die Herausforderung und gleichzeitig aber auch die Erkenntnis, dass es gelingen kann, historisch wertvolle Bausubstanz mit den Qualitäten eines aktuellen Neubaus zu verbinden“, sagt Wißmeier.

Görn: „Die Proportionen der Fenster, die Höhe der Eingänge, die Tiefe der Rücksprünge schaffen eine Maßstäblichkeit, die auf den Menschen reagiert. Das Gesamtensemble in seinem Zusammenspiel zwischen alt und neu – das ist es, worauf ich stolz bin.“


02. Juni 2026

19.May
2026

Münchner Bodenschatz: Mehr als 100.000 historische Pflastersteine machen fünf Gebäude in Neuhausen zur lebendigen Einheit

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Die Rock Capital Group setzt beim HEAVEN-Quartier in München auf 3.460 Quadratmeter historische Pflastersteine als verbindendes Element – ein Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Handwerk und Geschichte.

Sehen, Fühlen, Hören: Tausende historische Pflastersteine werden bei dem Großprojekt in der Nymphenburger Straße im Münchner Stadtteil Neuhausen zum multisensorischen Erlebnis. Dort transformiert die Rock Capital Group mit dem HEAVEN ein altes Areal in ein nachhaltiges, urbanes Business-Quartier mit drei Bestandsgebäuden und zwei Neubauten. „Wir wollen die Geschichte des Ortes bewusst sichtbar machen und weitererzählen“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group. Damit das gelingt, hat das renommierte Landschaftsarchitekturbüro Mahl Gebhard Konzepte einen besonderen Gestaltungsplan entwickelt. Es bezieht sich nicht nur – wie sonst oft üblich – auf die Gebäude, sondern explizit ebenso auf die Außenbereiche, die keine Nebenschauplätze sein sollen.

Boden als verbindendes Herz des Quartiers
Während jedes der fünf Gebäude im Quartier durch die individuelle Fassadengestaltung seinen eigenen architektonischen Mantel hat, sind es die wiederverwendeten historischen Pflastersteine, die das gesamte Areal zu einer zusammenhängenden Einheit machen. Sie strukturieren die Freiräume und Wege, Aufenthaltsbereiche sowie Grünflächen und verbinden sie räumlich miteinander. Damit wird der Boden klarer als strukturierendes Freiraumelement positioniert und nicht wie oft üblich, nur als verbindende Fläche. „Die unterschiedliche Wahrnehmung von Fassade und Boden verleiht dem Quartier eine besondere Tiefe, die weit über die visuelle Architektur hinausgeht“, schwärmt Korbinian Pröckl, Asset Manager bei der Rock Capital Group. Die Fassaden sind primär visuell, während der Boden multisensoriell durch Haptik, Akustik und Optik erlebbar ist. Die Fassade der 1896 erbauten Dülfer-Jugendstilvilla im Herzen des Areals schlägt einen Bogen aus dem letzten Jahrhundert in die Gegenwart. Pröckl: „Es ist erstaunlich, dass Bodengestaltung in Außenbereichen oftmals keinen größeren Stellenwert genießt. Gerade bei historischen Belägen stellen sich so viele Fragen. Wie haben Schuhe und Pferdehufe früher darauf geklungen? Wie war der Hall im Quartier? Wie läuft es sich heute darauf und wie fühlt es sich an? Wie verändert sich der Belag zu verschiedenen Tageszeiten und bei Wettereinflüssen? Die Antworten auf diese Fragen prägen die Identität eines Quartiers. Diese Qualität wollen wir beim HEAVEN heben“, sagt er.

Deswegen hat sich die Rock Capital Group nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit entschieden, den vorhandenen Bodenschatz aufzubereiten. Die historischen Pflastersteine vor dem ursprünglichen Verlagsgebäude wurden sorgfältig entnommen und werden derzeit aufbereitet, bevor sie wieder verlegt werden. Dennoch bleibt die Qualität der historischen Abnutzung erhalten, was einen ganz besonderen Charme hat. Bei einer Fläche von rund 3.460 Quadratmetern erfordert dies aufwendige Handarbeit und höchste Präzision. Pflastersteine zählen zu den ältesten Bauformen der Stadtgestaltung. Sie gehören zu den traditionsreichsten Elementen des Städtebaus und prägen seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild historischer Stadtkerne. Das HEAVEN knüpft bewusst an diese Tradition an. „Die komplexe Aufgabe des Projekts liegt in der behutsamen Entnahme der historischen Steine vor Beginn der Tiefbauarbeiten, ihrer Aufbereitung und Qualitätsprüfung sowie der fachgerechten Wiederverlegung“, erklärt Franziska Pfläging, Landschaftsarchitektin bei Mahl Gebhard Konzepte. „Die Pflastersteine sind nicht streng geometrisch, sondern organisch geführt und verknüpfen Wege, Plätze und Grünräume zu einem fließenden, natürlichen Gesamtraum, der Bewegung und Aufenthalt gleichermaßen ermöglicht.“ Organisch meint in diesem Fall sowohl die geschwungene Formgebung als auch die Art, alte und neue Elemente miteinander zu verschmelzen.

Mehr als 150 Jahre Haltbarkeit
Während Asphalt- oder Betonflächen nach 20 bis 40 Jahren großflächig saniert werden müssen, können hochwertige Pflastersteine weit über 150 Jahre halten. Es muss kein neues Material gewonnen werden, was ökologisch sinnvoll ist und die graue Energie minimiert. Die Wiederverwendung der historischen Steine spart nicht nur Ressourcen, sondern garantiert auch außergewöhnliche Dauerhaftigkeit.

Gepflasterte Bodenflächen sind so aufgebaut, dass Regenwasser durch die Fugen versickern kann. Das entlastet die Kanalisation, fördert die lokale Grundwasserneubildung und trägt zur Klimaresilienz des Quartiers bei. Beschädigte Steine lassen sich einzeln austauschen.

Pfläging: „Die historischen Pflastersteine bringen ihre Geschichte sichtbar mit – Abnutzungsspuren, Farbvariationen und kleinere Unvollkommenheiten. Diese werden als gestalterische Ressource verstanden, die dem Freiraum Authentizität, Tiefe und Charakter verleiht und sich erst durch Nutzung, Bewegung und Aufenthalt im Alltag vollständig entfaltet. Die Kombination aus alten Steinen und neuer Fassade schafft eine einzigartige belebende Atmosphäre, die weder rein historisch noch komplett modern ist.“

Grünräume und Vegetation als lebendige Ergänzung
Die Pflastersteine allein sind jedoch nur ein Teil der Außenflächengestaltung. Ergänzt wird das Pflasterkonzept durch sorgfältig platzierte Bäume, mehrschichtige Staudenpflanzungen und Grünflächen. „Diese grünen Elemente durchbrechen die Härte des Steins und sorgen für Aufenthaltsqualität“, erklärt Pfläging. Vom Innenhof bis zu den Dachterrassen finden sich künftig Grünflächen, die die organischen Formen der Steine fortführen. Dazu wandern die Schatten der künftigen Bäume lebendig durchs Quartier und sorgen für Abkühlung. Mehrschichtige Staudenbeete mit wechselnden Blühaspekten bringen über die Jahreszeiten Farbe in das Areal und fördern gleichzeitig die urbane Biodiversität.

Andreas Wißmeier: „Die großflächigen, gärtnerisch gestalteten Dachterrassen auf den verschiedenen Gebäuden sind ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Variabel möblierbar dienen sie als Meeting-Zonen und Rückzugsräume, als Fläche für Unternehmensevents, Teambuilding-Maßnahmen oder Sommerfeste.“ Diese Strategie bindet CO2, hält Regenwasser und reduziert Hitzeinseln. Vor allem aber entstehen so im Quartier zusätzlich nutzbare Flächen ohne weitere Bodenversiegelung.

Sensorisches Erleben
Der Boden aktiviert mindestens drei Sinne gleichzeitig – die optische Wahrnehmung des Musters, das haptische Erleben unter den Füßen und die akustische Dimension durch die Geräusche. Jeder Schritt auf dem Pflaster erzeugt einen charakteristischen Klang. Das rhythmische Klackern von Absätzen, das gedämpfte Abrollen von Sneakern und das Rollen von Fahrrädern oder Rollkoffern schafft eine akustische Kulisse, die typisch für urbane Freiräume ist und sich deutlich vom stummen Asphalt unterscheidet. Unterschiedliche Verlegmuster und Steinformate erzeugen verschiedene Laufgefühle – von uneben über rau bis hin zu glatt. Die Muster und Formate werden gezielt genutzt, um bewegungsintensive Wege von ruhigeren Aufenthalts- und Platzbereichen zu unterscheiden. Das macht das Gehen zu einem bewussten, sinnlichen Erlebnis. Dazu verändern Pflastersteine ihr Erscheinungsbild drastisch je nach Lichteinfall, Wetterlage und Jahreszeit. Der Boden wird zu einer lebendigen, sich wandelnden Komponente des Quartiers, die nie gleich aussieht. Hellere Steine bleiben im Sommer kühler und schaffen angenehmere Aufenthaltsbereiche, während dunklere Bereiche Wärme speichern.

19. Mai 2026

22.Apr
2026

Grundsteinlegung für HEAVEN - Bürostandort an der Nymphenburger Straße bekommt knapp 30.000 Quadratmeter neues Leben

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Gemeinsam mit der dritten Bürgermeisterin von München Verena Dietl, dem bayerischen Bauminister Christian Bernreiter, der Münchener Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, Architektin Rita Ahlers und dem Vorstandsvorsitzenden der THÜGA, Dr. Constantin H. Alsheimer, hat die Rock Capital Group offiziell den Grundstein für das Business Quartier HEAVEN mit rund 30.000 Quadratmetern gelegt. Damit startet nach fünf Monate Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Bruckmann-Areal an der Nymphenburger Straße eines der größten innerstädtischen Büroprojekte Münchens in die Bauphase.

Das Business Quartier HEAVEN besteht aus fünf Gebäuden, deren Fertigstellung bis Mitte 2028 geplant ist. Die Grundsteinlegung markiert die nächste Phase der Transformation des ehemaligen Bruckmann-Areals.

CHRISTIAN BERNREITER, STAATSMINISTER FÜR WOHNEN, BAU UND VERKEHR:
„Die Anforderungen an Büros haben sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Wie gestalten wir Arbeitsorte, an denen sich Beschäftigte wohlfühlen und produktiv sind? – Wie schaffen wir Räume für Innovation und Austausch? Das HEAVEN gibt auf diese Zukunftsfragen spannende Antworten. Der gelungene Entwurf zeigt: Hier wurde ein ganzes Quartier neu gedacht – flexibel, lebendig und mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Vorhaben verbindet in zentraler Lage liebevoll sanierte historische Bausubstanz mit Neubauten, in denen hochmoderne Arbeitswelten entstehen können – das ist wegweisend!“

VERENA DIETL, DRITTE BÜRGERMEISTERIN VON MÜNCHEN:
„München wächst und umso wichtiger ist es, dass wir mit den urbanen Räumen klug und verantwortungsbewusst umgehen. Es braucht dazu nicht immer den kompletten Neustart. Ein brachliegendes Industrieareal mitten in einem der lebendigsten Stadtviertel Münchens wird durch durchdachte Planung wieder zum Leben erweckt. Ein Beispiel für eine gelungene Symbiose zwischen einem gewachsenen Bestand und durchdachtem, zukunftsorientiertem Neubau. Als Adresse für eine attraktiv gestaltete Arbeitswelt. Das hat für mich als Kommunalpolitikerin einen besonderen Charme. Es fügt sich in Neuhausen – einem gewachsenen Quartier – stimmig ein und ist ein Gewinn für unsere Stadt und den Stadtteil.“

DR. CHRISTIAN SCHARPF, REFERENT FÜR ARBEIT UND WIRTSCHAFT:
„München wächst und mit der Stadt wachsen auch die unterschiedlichen Bedürfnisse. Premium-Unternehmen, die wir in München halten und für den Standort gewinnen wollen, suchen hochwertige, wandlungsfähige Flächen. Genau das liefert das HEAVEN: flexible Grundrisse, unterschiedliche Gebäudegrößen und eine Lage mitten in der Stadt. München braucht genau solche Projekte, um ein zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort zu bleiben. Wer die besten Unternehmen will, muss die besten Flächen bieten.“

STADTBAURÄTIN PROF. DR. (UNIV. FLORENZ) ELISABETH MERK:
„Das Bauvorhaben zeigt, wie sich ein Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft spannen lässt. Mit städtebaulicher Vision, verantwortungsvoller Nachhaltigkeit sowie zeitgemäßen Formen urbanen Arbeitens vereint das Projekt in einem gewachsenen Umfeld modernes Bauen und behutsame Bestandssanierung zu einem lebendigen Stück München.“

DR. CONSTANTIN H. ALSHEIMER, VORSTANDSVORSITZENDER DER THÜGA:
„Mit dem Umzug ins HEAVEN vollziehen wir weit mehr als einen reinen Standortwechsel. Für uns ist das ein Transformationsprozess, mit dem wir die Thüga räumlich, kulturell und organisatorisch für die nächsten Jahre und darüber hinaus aufstellen. Unter dem Projektnamen ‚#We Move‘ schaffen wir eine Arbeitswelt, die den veränderten Anforderungen unserer Zeit besser entspricht: mit mehr Austausch, mehr Begegnung, mehr Flexibilität und einer Umgebung, die Zusammenarbeit gezielt fördert. Der Umzug ist deshalb nicht nur eine Relocation, sondern ein wichtiger Schritt in die Zukunft unseres Unternehmens.“

RITA AHLERS, PARTNERIN UND ARCHITEKTIN, HILMER SATTLER ARCHITEKTEN:
„Das historisch gewachsene Ensemble von Gebäuden im Bruckmann-Areal erfordert in der Planung den Ort zu analysieren, zu ergänzen und weiterzubauen, so dass die Schnittstellen zwischen Alt und Neu zwar ablesbar, aber nicht konträr gestaltet sind. Die neuen Bauteile sind in Formensprache und Architektur selbstbewusst, führen aber den Geist des Quartiers fort, damit aus unterschiedlichen Teilen ein ablesbares Ganzes wird.“

ANDREAS WIßMEIER, GESCHÄFTSFÜHRER DER ROCK CAPITAL GROUP:
„Das HEAVEN ist kein klassisches Developer-Projekt, bei dem man abreißt, was da ist, und etwas Neues draufstellt. Wir haben uns Gebäude für Gebäude angeschaut: Was trägt etwas zur Geschichte des Ortes bei? Was lässt sich sinnvoll weiterentwickeln? Und was muss wirklich weg? Diese Fragen zu beantworten ist der einzige Weg, ein Quartier zu schaffen, das in fünfzig Jahren noch funktioniert.“

ANITA FRIEMEL, GESCHÄFTSFÜHRERIN DER ROCK CAPITAL GROUP:
„Projekte wie das HEAVEN, das mit der Mischung aus Denkmal, Sanierung und Aufstockung sowie Abriss und Neubau besondere Anforderungen an Finanzierungsstrukturen stellt, benötigen leistungsstarke und verlässliche Banken, die die Durchfinanzierung des Projektes bis zur Fertigstellung begleiten. Wir haben mit der UniCredit und der DZ HYP AG hochprofessionelle und engagierte Finanzierungspartner an unserer Seite. Das tiefgehende Marktverständnis und die strukturierte Herangehensweise dieses Expertenteams ist von zentraler Bedeutung, um Immobilienprojekte sicher und nachhaltig zu realisieren.“

CHRISTIAN LEALAHABUMRUNG, GRÜNDER UND GESELLSCHAFTER DER ROCK CAPITAL GROUP:
„Wir bauen hier kein weiteres Büroquartier von der Stange. Jedes Gebäude hat eine eigene Geschichte, eine eigene Fassade und einen eigenen Charakter. Wer in das HEAVEN einzieht, kann seinen Mietern und Mitarbeitenden eine Adresse geben, die sich von anderen unterscheidet und das mitten in München.“

PETER G. NEUMANN, GRÜNDER UND GESELLSCHAFTER DER ROCK CAPITAL GROUP:
„Wir bauen bis Mitte 2028 fünf eigenständige Häuser, die sich in Architektur, Größe und Charakter voneinander unterscheiden – vom Natursteinneubau an der Nymphenburger Straße bis zum revitalisierten Loftgebäude mit Ziegelfassade an der Lothstraße. Das Konzept kommt bereits heute am Markt an. Wir haben schon heute rund 16.000 Quadratmeter an die Thüga vermietet, die sich neben der denkmalgeschützten Villa von Architekt Martin Dülfer (erbaut 1898) auch die angrenzenden Gebäudeteile bereits frühzeitig vollständig gesichert hat.“

NACHHALTIGKEIT IM BLICK
Ein wesentlicher Aspekt des Projekts ist das, was nicht gebaut wird. Wißmeier: „Wir erhalten wunderschöne Gebäude aus der Gründerzeit und passen sie aber im Inneren zu 100 % an die heutigen Anforderungen der Mieter an. Die Vorteile davon sind nicht nur hohe Decken und gro.zügige Räume. Vielmehr spart der Erhalt von Bauteilen graue Energie und reduziert maßgeblich den CO₂-Verbrauch. Wir erhalten alles, was sinnvoll zu erhalten ist, denn es ist deutlich besser, Gebäude zu sanieren und nutzbaren Bestand stehen zu lassen als Beton aufwändig abzubrechen und an gleicher Stelle wieder mit massivem Einsatz von Zement, Sand und Stahl ein Gebäude zu errichten. Das macht man nur dort, wo der Bestand schlicht nicht mehr sinnvoll genutzt oder umgebaut werden kann. Wir brechen nur zwei von 5 Gebäuden überhaupt ab und revitalisieren den Rest“. Für das Gesamtprojekt werden die, LEED und WiredScore-Platinum-Zertifizierungen angestrebt, die Kriterien der EU-Taxonomi erfüllt.

AUTOVERKEHR UNTER DIE ERDE
Die Tiefgaragen, eine zweigeschossige zur Nymphenburger Straße und eine eingeschossige an der Lothstraße, bündeln den Autoverkehr und halten das Innenareal weitgehend autofrei. Rund 170 Stellplätze, davon über die Hälfte elektrifizierbar, ergänzen zahlreiche Fahrradabstellplätze mit Duschen und Umkleiden im Innenbereich.

DIE 5 GEBÄUDE IM DETAIL

HEAVEN ONE (Nymphenburger Straße 84)
ist der Neubau zur Straße hin: L-förmig, mit heller Natursteinfassade, hohen Fenstern und Dachterrassen auf zwei Ebenen. Das Gebäude umfasst rund 5.500 Quadratmeter und setzt den Eingang zum Quartier. Im Innenhof steht ihm die denkmalgeschützte Villa von Martin Dülfer gegenüber.

HEAVEN TWO (Lothstraße 3)
ist ein sechsgeschossiger Neubau mit einer dreidimensionalen Fassade aus fast weißem Beton und großen Fensteröffnungen mit dunklen Rahmen. Das rund 6.200 Quadratmeter große Gebäude verfügt über ein zweigeschossiges Foyer mit vollverglaster Front, einen bepflanzten Innenhof und zwei Dachterrassen im Staffelgeschoss.

HEAVEN THREE (Lothstraße 5)
ist das revitalisierte Loftgebäude: Ziegelroter Bestand, absolut stützenfreie Grundrisse, Deckenhöhen, die mit bis zu 4,50 Metern deutlich über dem Standard liegen, und eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Am besten geeignet für einen einzelnen Mieter, der Raum und Eigenständigkeit sucht.

HEAVEN FOUR und FIVE
umfassen die denkmalgeschützte Villa von Architekt Martin Dülfer aus dem Baujahr 1898 und die ehemaligen Produktionsflächen, die aufwändig saniert und technisch erneuert werden. Beide Gebäude sind bereits vollständig an die Thüga AG vermietet. Der Innenausbau orientiert sich am konkreten Layoutplan des Mieters.

München, 22. April 2026
03.Feb
2026

Wer bin ich?

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Wenn ein neues Projekt entsteht, dann haben wir bei der Rock Capital Group eine genaue Vorstellung, was wir wollen, wie es aussehen und sich anfühlen soll. Das ist Außenstehenden nicht immer leicht zu vermitteln. Deshalb versuchen wir einmal, das Businessquartier HEAVEN im Zentrum Münchens zu übersetzen:

 

WENN ES EIN 
FILM WÄRE:
­„Skyfall”, wie der mutige, zeitgeistige und erfolgreichste aller Bond-Filme
­
­WENN ES EIN GEMÄLDE WÄRE:
­„Himmel” von Gerhard Richter – ein Bild, dessen Format mit Regeln bricht und das Betrachter bewegt und fasziniert
­
­WENN ES EIN 
SONG WÄRE:
­„Ein Stück vom Himmel” von Herbert Grönemeyer, in dem es heißt „Du bist überdacht von einer grandiosen Welt.“
­­
WENN ES EIN  FESTZELT WÄRE:
­Natürlich das Hacker, Himmel der Bayern, das den Spagat zwischen Alt und Neu spielend schafft
­
WENN ES EIN BERG WÄRE:
­Der 1508 Meter hohe Pico de Cielo (Himmelsspitze) in Südspanien, Wahrzeichen und Highlight mit Weitblick
­
WENN ES EIN 
KUCHEN WÄRE:
Nuage au chocolat, eine Schokoladentorte, die luftige Raffinesse und verführerische Substanz vereint
­
WENN ES EIN THEATERSTÜCK WÄRE:
Ödon von Horvaths auch nach fast 100 Jahren aktuelles modernes Märchen „Himmelwärts“. Die Botschaft: nie aufhören zu träumen

 


Ergänzend haben wir einen Film drehen lassen, um die Imagination zu unterstützen. Hauptdarsteller: HEAVEN, ein Star unter den Büroentwicklungen. Das Gelände des ehemaligen Bruckmann-Areals wird zu einem Arbeitsumfeld mitten im Leben. Bis 2028 entsteht hier an der Nymphenburger Straße, geplant vom renommierten Münchner Büro HSA Hilmer Sattler Architekten ein einzigartiges Ensemble, das die denkmalgeschützte Villa, das ehemalige Bürohaus des Verlages, mit aussergewöhnlichen Neubauten und stylischen Lofts im Industrie-Look vereint. Dazu: grüne Innenhöfe für ein klimafreundliches Quartier. Und das alles in Kombination mit der bekannt hervorragenden Rock Capital Qualität und dem Immune Office  Konzept als Sahnehäubchen obendrauf. 

Schon jetzt wurde das Konzept mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet. Wenn das Außen schon eine exzellente Architektur bietet, die Tradition und Progression vereint, stehen die inneren Werte in nichts nach. Das preisgekrönte Münchner Architekturbüro Landau + Kindelbacher entwirft für die verschiedenen Workspaces im HEAVEN drei exklusive Interior- Designs von classy über modern bis Industrial. 

Mit insgesamt rund 30.000 m² Bruttogeschossfläche gehört HEAVEN zu den größten Projektentwicklungen im Münchner Innenstadtgürtel. Die Thüga hat sich bereits rechtzeitig vor Baubeginn rund 16.000 m² gesichert (Bestandsbereich); die Abrissarbeiten für den Rest sind schon weitgehend abgeschlossen und die Baustelle läuft auf Hochtouren. „HEAVEN ist ein Projekt, das auf vielen Ebenen mit den Menschen resoniert: Es bietet Architektur, Ambiente, Anbindung“, sagt Nadja Buntebardt, Projektleiterin Vermietung bei der Rock Capital Group. Denn der Himmel der Arbeitswelt hat sogar direkten U-Bahn-Anschluss. Besser geht’s nicht.

 

3. Februar 2026

15.Jan
2026

Dann ist ein Loft ein Loft

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Loft steht auf jedem zweiten Exposé – doch authentische Wohnungen und vor allem Büros in ehemaligen Fabrikräumen sind insbesondere in München in der Realität extrem selten. Knapp 50 Jahre nach den ersten Lofts an Rhein und Ruhr entsteht in München auf einem früheren Industrieareal ein echtes und höchst seltenes Juwel. Die Besonderheit: Die Rock Capital Group bewahrt einerseits die industrielle DNA des Standorts, die ihren Ursprung schon Ende des 19. Jahrhunderts hat. Andererseits soll bis Mitte 2028 ein Loft entstehen, das mit Blick auf die heutigen technischen und energetischen Anforderungen an ein modernes Büro für die neuen Arbeitswelten maximal zukunftsfähig ist. Ein Drahtseilakt.

Frühere Industriegebäude in Innenstädten sind rar. In Metropolen wie Berlin, Hamburg, London oder New York befinden sich nur rund 5 bis 10 Prozent der Büroflächen in umgenutzten Industriearealen. „Gleichzeitig erleben wir eine enorme Nachfrage nach innerstädtischen Büroflächen, die aus der Masse herausstechen. Während in den Randbezirken veraltete Büroobjekte mit deutlichem Investitionsstau gehäuft keinen Nutzer mehr finden, zahlen Interessenten innerhalb des Altstadtrings von München bei einer Leerstandsquote von unter drei Prozent Büromieten von mittlerweile über 70 Euro pro Quadratmeter“, sagt Peter G. Neumann, Gründer und Gesellschafter der Rock Capital Group.

1.820 Quadratmeter Loft in Reinform

In der Nymphenburger Straße in bester Innenstadtlage Münchens und mitten im angesagten Stadtteil Nymphenburg/Neuhausen entwickelt die Rock Capital Group aktuell rund 30.000 Quadratmeter Büroflächen auf einem früheren Verlags- und Druckereigelände. In einer Verbindung von Neubau und neubaugleicher Bestandssanierung im denkmalgeschützten Bereich wird ein Büroensemble mit fünf individuellen und eigenständigen Häusern geschaffen, das alle Wünsche erfüllt. Das HEAVEN THREE in der Lothstraße mit Deckenhöhen bis zu 4,20 Metern und stützenfreien Geschossen avanciert dabei zum Loft-Paradebeispiel. Bis 2028 werden in diesem ziegelroten Schätzchen auf 1.820 Quadratmeter loftige New-Work-Arbeitswelten entstehen, deren Außenauftritt und Interior-Design erkennbar von der industriellen Vergangenheit des Standorts inspiriert sind.

Schon im Außenauftritt sind alle Insignien der ehemaligen industriellen Nutzung sehr geschickt aufgenommen und in die heutige Nutzung als hochmodernes Bürogebäude überführt worden. Eine Fassade aus echten Klinkersteinen mit einer attraktiven Schattierung und riesigen, bodentiefen Fensterelementen aus Schwarzstahl bestimmen genau das Bild, das einem echten Loftgebäude einzig und allein entspricht.

HEAVEN THREE verbindet überragendes, außergewöhnlich zeitloses Industriedesign mit der Technik, die es mit Blick auf Künstliche Intelligenz (KI) zukünftig braucht. „In diesem einzigartigen Haus wird der Industriestil für die aktuell stattfindende industrielle Revolution 4.0 mit flexibel gestalt- und nutzbaren Flächen aufbereitet“, erklärt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer bei der Rock Capital Group.

Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Überall auf dem Gelände des ehemaligen Kunstdruckverlages verrichten seit Sommer 2025 Kräne und Bagger ihre Arbeit. Die Entkernungs- und Abrissarbeiten zweier aus energetischen und technischen Gründen nicht mehr verwendbarer Bauteile sind nahezu abgeschlossen. „Bei dem Haus in der Lothstraße war nach Abschluss aller statischen und architektonischen Vorplanungen schnell klar, dass wir hier eine riesige, ja fast einmalige Chance haben. Ein massiv gebautes Industriegebäude, das wir im geschichtsträchtigen Kern erhalten, aber insgesamt in die Zukunft überführen. Es ist ein Schmuckkästchen“, freut sich Wißmeier. Sein Ziel: Die Historie des Gebäudes beizubehalten und gleichzeitig zeigen, was echte Lofts können.

Raumdimension und Materialität sind entscheidend

„Lichte Raumhöhen von mehr als 2,60 Metern machen aus einem Raum noch lange kein Loft“, sagt er. Für ihn ist es die außergewöhnliche Kubatur, unterstrichen durch wunderbare, heute seltene, Deckenhöhen und stützenfreie Stockwerke in Kombination mit spezifischen Materialien der früheren Nutzung. „Die architektonischen Merkmale eines Lofts sind nun mal die hohen Decken, der offene Grundriss, die großen Fenster und die sichtbaren Strukturen“, sagt er. Auf der anderen Seite dominieren im Loft typische Industriematerialien wie Beton, Stahl und Holz. Wißmeier: „Erst die Kombination aus offener Architektur und dem reinen Funktionsmaterial führt wiederum zum typischen Loft-Minimalismus. Dann ist ein Loft ein Loft.“

Architektur mit Offenheit – das Büro im Loft-Stil

Wo in der Nymphenburger Straße früher Kunstbücher gedruckt wurden, sollen auch künftig wieder Menschen arbeiten. „Beim Umbau in moderne Bürolofts müssen wir uns auch die Frage nach der aktuellen industriellen Revolution durch die KI stellen. Wir brauchen Arbeitsorte, an denen Menschen mit der KI neue Wertschöpfung schaffen. Wir brauchen noch mehr zufällige Begegnungen und eine kollaborative Atmosphäre“, sagt er.

Die renommierten Innenarchitekten von Landau + Kindelbacher setzen dafür auf ein Interiorkonzept, das Materialien wie Beton, Lochblech und geriffeltes Glas vorsieht. In Kombination mit natürlichen Farbtönen entsteht eine Atmosphäre, die künftigen Nutzern Raum für produktives Brainstorming, Meetings und individuelles Arbeiten bietet. Im Mittelpunkt: Die offene Raumgestaltung, die weit über herkömmliches Open-Space hinaus geht. Raumtiefe und allgegenwärtige Sichtachsen, unterstrichen durch bodentiefe Fenster, unterstützen die Kommunikation und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in diesem lichtdurchfluteten Gebäude. Der großzügige Büroraum wird zum Denkraum.

Schon beim Betreten des HEAVEN THREE soll der Besucher spüren, dass er ein früheres Industriegebäude betritt, das älter ist als er selbst. Das Foyer ist bewusst so konzipiert, dass kühle Materialien und klare, geradlinige Formen das Raumkonzept bestimmen. Natürliche Farbakzente – etwa ein tiefes Dunkelgrün – setzen einen warmen Kontrast zur roten Backsteinfassade, die von der industriellen Vergangenheit des Standortes inspiriert ist.

Früher günstige Mieten, heute Höchstpreise

HEAVEN THREE in der Lothstraße greift damit die Ursprungsidee der ersten Lofts auf und überführt sie ins 21. Jahrhundert. Denn das Konzept des Lofts begann ursprünglich als kulturelle Bewegung in New York und wurde schließlich über Jahrzehnte zu einem globalen architektonischen und wirtschaftlichen Phänomen fürs Wohnen und Arbeiten. In den 90er Jahren hatten Agenturen und Start-ups begonnen, Lofts als Büros zu nutzen. Damals waren es die günstigen Mieten, die großen Räume und das inspirierende Umfeld. Im heutigen Kampf um Talente sind Unternehmen bereit, für moderne Kreativräume Höchstpreise zu zahlen – weil sie das Fundament für reale Arbeitserfahrung und Wertschöpfung sind.

Freiraum ja, Zugluft nein

Mieter erwarten zwar maximale Denkfreiräume im Industriecharme. Auf Zugluft und hohe Nebenkosten müssen sie aber allein schon wegen ihres CO2-Fußabdruckes und der Ökosensitivität ihrer Mitarbeitenden verzichten. Oft gelten Lofts als unpraktisch, kalt oder laut. Die Annahme: Ein größerer Raum benötigt mehr Wärme, mehr Energiebedarf und hat einen erhöhten CO2-Ausstoß. Vorurteile, die moderne Konzepte längst widerlegen. Heutzutage werden Lofts mit effizienten Heizsystemen und hochwertiger Isolierung ausgestattet, wodurch sie energetisch auf dem neuesten Stand sind.

Bereits in den 2000er Jahren wurden die meisten Lofts professionalisiert und technisch nachgerüstet, wie zum Beispiel mit neuen Heizsystemen. Wißmeier: „Spätestens seit den explodierten Energiekosten reicht dies nicht mehr aus. Der Markt dürstet nach richtigen Lofts, die gleichzeitig nachhaltig und sparsam sind.“

Die Gebäude im HEAVEN-Quartier sind deshalb als Green Buildings konzipiert. Das gesamte Projekt strebt eine LEED Platin-Zertifizierung an. Im revitalisierten Loft werden die künftigen Nutzer auch ein nachhaltiges Beleuchtungskonzept mit smarten LEDs und Präsenzsteuerung finden. Die ohnehin energieeffizienten Lampen leuchten nur, wenn Mitarbeiter vor Ort sind. Auch der Sonnenschutz wird intelligent gesteuert, was den Energiebedarf für Heizung und Kühlung deutlich reduziert. Die größte CO2-Ersparnis steckt im Gebäudekern selbst. Stichwort graue Energie: Indem es nicht abgerissen wurde, erhält das vor Jahrzehnten mit viel Energie und Baustoffen hergestellte Haus ein zweites Leben – ohne wertvolle Ressourcen wie Zement, Stahl und Sand zu verschwenden.

Und ganz nebenbei werden alle Häuser im Quartier mit der eigens entwickelten und schon im HEADS in Aschheim-Dornach erprobten „Immune-Office-Technologie“ ausgestattet.

Industriecharme trifft KI-Readiness

Eine andere Herausforderung: In vielen alten Bürohäusern bereitet die Konstruktion Probleme beim Netzempfang. „Viele Objekte entsprechen nicht den Anforderungen an Konnektivität und der IT-Sicherheit, weil IT-Doppelstrukturen und Räume für Backups fehlen oder schlicht dicke Außenmauern den Empfang beeinträchtigen“, sagt Wißmeier. In der Praxis brechen dadurch Telefonate mit dem Handy ab, Cloud-Anwendungen sind nicht stabil, Videokonferenzen ruckeln oder sensible Daten sind nicht ausreichend gesichert.

Deswegen soll das neue Loft in München eine WiredScore-Platinum-Zertifizierung erhalten. Sie garantiert, dass das Haus über redundante Glasfaseranschlüsse, doppelte Leitungsführungen und alternative Providerwegen verfügt. Das sorgt dafür, dass Unternehmen jederzeit ohne Ausfälle arbeiten können und IT-Prozesse immer stabil laufen. Ergänzt wird dies durch gesicherte Serverräume und hohe Sicherheitsstandards, die sowohl vor physischen Eingriffen als auch vor digitalen Angriffen schützen.

15. Januar 2026

09.Dec
2025

Himmlisches Neuhausen: Vom Neubauprojekt HEAVEN zu den 13 Geheimtipps

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Immer mehr Unternehmen interessieren sich für den Münchner Stadtteil zwischen Kult-Eisdiele, Kino und Kunstbetrieben. Das hat der Grünwalder Projektentwickler Rock Capital Group erkannt und realisiert bis Mitte 2028 mit dem HEAVEN eines der spannendsten innerstädtischen Business-Quartiere.

Immer mehr Unternehmen interessieren sich für den Münchner Stadtteil zwischen Kult-Eisdiele, Kino und Kunstbetrieben. Das hat der Grünwalder Projektentwickler Rock Capital Group erkannt und realisiert bis Mitte 2028 mit dem HEAVEN eines der spannendsten innerstädtischen Business-Quartiere.

Während sich immer mehr Innenstädte durch dieselben Hotels, Fashion-Ketten und Konformbauten ähneln, bietet Neuhausen bis heute ein Kontrastprogramm. Der beliebte Stadtteil zwischen Rotkreuzplatz, Nymphenburger Straße und Hirschgarten steht für Authentizität, Tradition und gewachsene Nachbarschaft. Die Neuhauser Mischung zieht zunehmend große Unternehmen wie Google und Apple an, die neben der direkten Nähe zur Innenstadt genau diese Unverwechselbarkeit suchen – ohne auf Prestige zu verzichten. Direkt an der Nymphenburger Straße realisiert die Rock Capital Group mit dem Immobilienprojekt HEAVEN eines der attraktivsten Business-Quartiere in bevorzugter Lage.

„Das Besondere an Neuhausen ist das unaufgeregte Nebeneinander. Der typische Neuhauser trägt nicht nur Designertasche und Business-Look. Die Nachbarschaft ist seit einigen Jahrzehnten ein Schmelztiegel aus Unternehmern, Intellektuellen und jungen Menschen. Trotz der Innenstadtlage hat Neuhausen seinen Charme bewahrt“, sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. Das liegt nicht nur an den vielen eleganten Gründerzeitfassaden und seiner königlichen Geschichte zwischen Nymphenburger Schloss und Residenz. Es liegt vor allem an vielen Institutionen, die das Viertel seit Jahrzehnten prägen. Das HEAVEN befindet sich in einem Umfeld, wie es sich heute Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter wünschen. Hier geht es längst nicht mehr nur um das Büro selbst: Man ist mitten in einem lebendigen Viertel, umgeben von einer Vielzahl an Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Angeboten. Ob in der Mittagspause oder nach Feierabend – hier lässt sich Arbeit und urbanes Leben perfekt verbinden. Nachfolgend nennen Andreas Wißmeier und Nadja Buntebardt, Projektleiterin Vermietung, ihre 13 Lieblingsorte in direkter Nachbarschaft.

13 Geheimtipps in direkter Nachbarschaft vom HEAVEN
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Brot & Feinbäckerei Neulinger
Bio-Handwerk ohne Backmischungen, bekannt unter anderem für das handgeformte „Genetzte“ – ein Brot außen resch und innen luftig. Weitere Klassiker sind der bayerische Apfelstrudel und der luftige Käsefladen. Neulinger steht für Zutaten-Transparenz und echtes Bäckerhandwerk in München.

Café Ruffini – Volkartstraße
­Seit Ende der 1970er ist das Ruffini als Kollek-tiv/Genossenschaft organisiert – mit eigener Bäckerei, Konditorei und Produkten direkt vom Pro-duzenten, lange bevor „Bio“ Mainstream wurde. Hier wird bis heute leidenschaftlich diskutiert und gut gespeist. Ein Stück Toskana-Fraktion in der nördlichsten Stadt Italiens.

Neues Maxim – Landshuter Allee 33
­Eines der ältesten Kinos der Stadt, dessen Geschichte bis ins letzte Jahrhundert zurückreicht. Vor zehn Jahren beinahe dem Untergang geweiht, wurde es 2015/2016 durch eine Bürger-Crowdfunding-Initiative gerettet und wiedereröffnet. Ein Paradebeispiel für lokale Kulturpflege und Pilgerort nicht nur für Cineasten.

Wochenmarkt am Rotkreuzplatz­
Frische, Feinkost, Freundlichkeit – jeden Donnerstag wird vor dem markanten Ziegelbau aus den achtziger Jahren, dem Galeria-Kaufhof-Klotz, Nachbarschaft gelebt mit Obst- und Gemüseständen, lokalen Produzenten und einer unverwechselbaren Atmosphäre.

Königlicher Hirschgarten­
Der weltbekannte Biergarten (bis zu 8.000 Plätze) mit seinem namensprägenden Hirschgehege steht sowohl bei Einheimischen als auch Touristen hoch im Kurs.

Sarcletti – Nymphenburger Straße
Eine der bekanntesten Eisdielen Münchens, Traditionsadresse mit wechselvoller Geschichte. 1879 verkaufte die Familie Sarcletti in München erstmals Eis. Seit Jahrzehnten am Rotkreuzplatz und einer umfassenden Eissorten-Vielfalt. Ein Publikumsmagnet mit langen Schlangen von Eishungrigen jeden Alters.

Bröding – Schulstraße 9
Seit 1990 gilt das Bröding als leise Institution der Münchner Spitzenküche: ein einziges, täglich wechselndes Mehrgang-Menü, kompromisslos saisonal, dazu eine außergewöhnliche Auswahl österreichischer Weine – ohne Speisekarte, mit maximaler Konzentration aufs Produkt. Der Guide MICHELIN hat das Bröding 2024 dafür mit dem Grünen MICHELIN-Stern ausgezeichnet, die New York Times nennt das Restaurant von Manuel Reheis und Gottfried Wallisch einen „kulinarischen Fixpunkt“ in der Stadt. Das zieht Feinschmecker aus der ganzen Welt an.

Tanpopo – Maillingerstraße 6
­Der Name der japanischen Konditorei bedeutet Löwenzahn, die Pusteblume steht in der Heimat von Kanako Okada-Ohm für Stärke. Die brauchte die Konditormeisterin auch, als sie vor mehr als 20 Jahren nach Deutschland kam, um die Menschen mit ihren gebackenen Kunstwerken zu begeistern. Mittlerweile hat sich die Qualität und Kreativität herumgesprochen und selbst aus dem Umland kommen Leute, um die feinen Tartes und Spezialitäten wie Melonpans, An-Boule oder Chiffon-Cake mit grünem Tee zu genießen.

Das Blutenburg-Theater – Blutenburgstraße 35
­Frische, Feinkost, Freundlichkeit – jeden Donnerstag wird vor dem markanten Ziegelbau aus den achtziger Jahren, dem Galeria-Kaufhof-Klotz, Nachbarschaft gelebt mit Obst- und Gemüseständen, lokalen Produzenten und einer unverwechselbaren Atmosphäre.

Herz Jesu Kirche – Lachnerstraße 8
­An muss nicht religiös sein, um hier ins Staunen zu geraten. Die größten Kirchentüren der Welt öffnen sich zu einem architektonischen Highlight: Das Gebäude, nach einem Brand 1997 bis 2000 wieder aufgebaut, ist ein halbtransparenter Glas-Quader, in dem wiederum ein hölzerner Kubus steht, um den ein Kreuzweg führt.

Kreativquartier – Dachauer Straße 114/116
­Kunst kommt von Können? Stimmt, wenn Kreative ihrer Arbeit nicht nachgehen könnten, gäbe es auch kein Theater, Tanz, Film, Bilder und Design. Auf dem Gelände der ehemaligen Luitpoldkaserne ist ein Raum für Ideen und Projekte entstanden. Fünf Hektar Fläche für Studios, Ateliers, Bühnen und offene Werkstätten. Im poshen München ein einmalig bunter Ort.

Kaffee Espresso Kolonial - Donnersberger Str. 39
­Wenn sich die Tür zu dem Jugendstil-Café öffnet, wird man schon vom Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen wach. Und glaubt gleichzeitig zu träumen. Die Einrichtung rangiert zwischen Wiener Kaffeehaus, Orient-Express und Münchner Boheme. Die Auswahl an Kaffeespezialitäten vom Americano über Mokka bis zum Überstürzten Neumann ist riesig, die Atmosphäre so gemütlich, dass man vergisst, dass es vor der Tür ein ganzes Stadtviertel zu entdecken gibt.

Nymphenburger Schloß und Manufaktur
­Der Sommersitz der Kurfürsten und Könige von Bayern aus dem Hause Wittelsbach steht eindrucksvoll inmitten eines wunderbaren Parks, der heute den Münchnern und den Gästen der Stadt zum Lustwandeln dient. Die monumentale Dreiflügelanlage wurde zusammen mit dem ostseitigen Rondell, dem Park, vier Burgen und zahlreichen Kanälen in den Stilen Barock und Rokoko über zwei Jahrhunderte errichtet und immer wieder ausgebaut, und gehört heute zu den bedeutendsten und größten Schlössern Europas. Schloß Nymphenburg beherbergt auch die Königliche Porzellanmanufaktur, deren exquisite Produkte auf der ganzen Welt geschätzt und begehrt werden.

HEAVEN: Fortsetzung einer Geschichte, nicht der Bruch

Das Besondere kultivieren und Neues integrieren – das möchte die Rock Capital Group mit dem HEAVEN fortsetzen. Die Transformation des ehemaligen Bruckmann-Areals an der Nymphenburger Straße sieht den Erhalt der denkmalgeschützten Villa, dem ehemaligen Bürohaus des Verlages im Jugendstil und eines industriell geprägten Loft-Hauses vor, der aber um ein Ensemble aus Neubauten an der Nymphenburger- und der Lothstraße erweitert wird. Prägend ist das Wechselspiel aus Alt und Neu: Erhalt und behutsame Revitalisierung treffen hier auf zeitgemäße Architektur, die sich am Genius loci Neuhausens orientiert. Innenhöfe werden begrünt; der Bereich wird weitgehend autofrei gedacht und erhält eine ganz neue Aufenthaltsqualität.

Mit insgesamt rund 30.000 m² Bruttogeschossfläche gehört HEAVEN zu den größten Projektentwicklungen im Münchner Innenstadtgürtel. Die Thüga hat sich bereits rund 16.000 Quadratmeter gesichert (Bestandsbereich); die Abrissarbeiten für den Rest sind weitgehend abgeschlossen. „Das Projekt soll bis Mitte 2028 komplett fertig sein. HEAVEN ist für uns mehr als ein Neubauprojekt: Es ist eine Fortsetzung der Nachbarschaft“, sagt Nadja Buntebardt. Neuhausen bekommt ein Quartier im Quartier, das so vielfältig, interessant und harmonisch wird, wie der Stadtteil selbst.

09. Dezember 2025

19.Nov
2025

Vor dem Himmel kommt der Abriss: Abbrucharbeiten bei Büroprojekt HEAVEN in München nahezu abgeschlossen

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Wenige Wochen nach dem Start der Abbrucharbeiten ist die Transformation des ehemaligen Bruckmann-Areals zum Business Quartier HEAVEN in vollem Gange. Auf dem zentral gelegenen Grundstück an der Nymphenburger Straße in München hat die Rock Capital Group bereits die ersten Meilensteine in der dreijährigen Bauphase erreicht. Das HEAVEN zählt mit einem Gesamtvolumen von rund 30.000 Quadratmetern BGF zu den größten innerstädtischen Büroentwicklungen in München.

Wo im Sommer noch ein völlig aus der Zeit gefallenes Bürogebäude stand, klafft in der Nymphenburger Straße in München nun vorübergehend eine markante Lücke – und gibt den Blick frei auf die historische denkmalgeschützte Villa, die 1898 vom bekannten Architekten und Hochschullehrer Martin Dülfer errichtet wurde. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Stephan Gries, Senior Projektmanager der Rock Capital Group. „Die wichtigsten Entkernungs- und Abbrucharbeiten sind nach gut fünf Monaten bereits abgeschlossen, die Umgestaltung des Areals schreitet sichtbar voran.“

Im Detail hat die Grünwalder Rock Capital Group in den vergangenen Wochen mit schwerem Gerät das Hauptgebäude an der Nymphenburger Straße, das noch aus den späten 1970er-Jahren stammt, vollständig zurückgebaut. Ebenso abgebrochen wurden nicht mehr erhaltenswürdige, weil technisch und energetisch nicht mehr zu sanierende Gebäude in der Lothstraße 3 sowie mehrere Nebengebäude, darunter das ehemalige Pförtnerhaus und die einstige Kantine. Gries: „Wir haben mit modernen Hydraulikbaggern, ausgestattet mit geräuscharmen Abbruchzangen unter ständiger Wasserbenebelung gearbeitet – eine Methode, die insbesondere in der dicht bebauten Innenstadtlage maximale Rücksicht auf Anwohner und angrenzende Bebauung nimmt.“

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Koordination mit dem U-Bahn-Betrieb, da die Gleisführung in unmittelbarer Nähe verläuft. „Die Lage direkt an der U-Bahn-Station Maillingerstraße und die direkt angrenzende Nachbarbebauung haben den Abbruch zu einer echten planerischen und logistischen Herausforderung gemacht“, erklärt Gries.

Die Rock Capital Group setzt bei der Quartiersentwicklung auf eine sinnvolle Symbiose von Alt und Neu. Während die technisch und energetisch nicht mehr zu sanierenden Bauten weichen, bleibt die überwiegende Anzahl der Gebäudeteile erhalten. Die historischen Raumfolgen werden in neubaugleich ausgestattete Büroflächen umgewandelt. Der Erhalt von vielen Bauteilen spart graue Energie und trägt maßgeblich zu einer signifikanten Reduktion von CO2 bei. Seine künftige Ausstrahlung erhält das HEAVEN durch die Mischung aus historischer Bausubstanz rund um die Dülfer-Villa und das Loftgebäude in der Lothstraße 5. Dieses wird behutsam saniert, technisch aber auf absoluten Neubauzustand gebracht und künftig ein Stück Industriegeschichte atmen.

Ende 2025 beginnt unter anderem der Rohbau im Bestand. Hier lässt die Rock Capital Group für den bereits feststehenden Mieter neue Treppenhäuser, Aufzugsschächte, Glasaufzüge und Fenster einbauen, um die Bestandsstrukturen auf den neuesten Stand zu bringen.

Gries: „In den vergangenen Monaten haben wir mit der Denkmalschutzbehörde für das denkmalgeschützte Gebäude von Martin Dülfer unter anderem die Geometrie der neuen Fenster, schützenswerte Stuckdecken und zu erhaltende Türelemente abgestimmt.“ Bis Jahresende wird auf dem Grundstück zur Nymphenburger Straße hin die Baugrube für die zweigeschossige Tiefgarage vorbereitet, die eine Wasserhaltung erhält, während im Abschnitt an der Lothstraße eine eingeschossige Tiefgarage ohne Wasserhaltung entsteht.

Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten an der Tiefgarage beginnen umgehend die Rohbauarbeiten für das neu zu errichtende Bürogebäude an der Nymphenburgerstraße. In einer geschmackvollen und mit dem Erscheinungsbild des Denkmals harmonierenden Architektursprache entsteht hier ein Office-Highlight in allerbester Innenstadtlage und mit prominenter Präsenzlage.

„HEAVEN steht sinnbildlich für unsere Haltung, Bestehendes nicht einfach blind zu ersetzen, sondern komplett neu zu denken,“ sagt Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group. „Wir bewahren und entwickeln ein Stück Münchner Stadtgeschichte, das architektonisch, funktional und emotional in die Zukunft übersetzt wird.“ Das Projekt entsteht an einem geschichtsträchtigen Ort im Herzen Münchens und verbindet architektonisch beeindruckende Substanz mit neuer Arbeits- und Lebensqualität und wird den Anforderungen an echtes New-Work in Verbindung mit hoher Nachhaltigkeit gerecht. Schon jetzt wurde dieses Bemühen und die sehr hohe Qualität von HEAVEN in seiner Gesamtheit mit dem German Design Award 2026 in der Kategorie Excellent Architecture – Public ausgezeichnet.

­19. November 2025

23.Oct
2025

Weltweit unter den Besten: German Design Award 2026 für Immobilienprojekt HEAVEN

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Was haben das Yangjiang Cultural Center im chinesischen Yangjiang City, die Glion Arena im japanischen Kobe und das Münchner Immobilienprojekt HEAVEN (www.heaven-office.de) gemeinsam? Sie alle zählen zu den Gewinnern des German Design Award 2026 in der Kategorie Excellent Architecture – Public.

Der German Design Award zeichnet mit dem HEAVEN ein Projekt aus, das zwar derzeit noch im Bau befindlich ist – aber schon jetzt zu den wegweisenden Architekturvorhaben zählt. Im September hat die Rock Capital Group den Startschuss für die Transformation des traditionsreichen Bruckmann-Areals in der Nymphenburger Straße in München zum HEAVEN gegeben. Seitdem laufen die Bauarbeiten vor Ort unübersehbar auf Hochtouren. Die umfassende Neu- und Weiterentwicklung des ehemaligen Industriestandorts an der Nymphenburger Straße zählt zu den größten Projektentwicklungen in der Münchner Innenstadt. In den nächsten zwei Jahren entstehen auf dem Areal knapp 30.000 Quadratmeter hochmoderne und individuelle New-Work Arbeitswelten in fünf Gebäuden. Mehr als die Hälfte davon ist heute schon vermietet.

Das ausgezeichnete Business-Quartier mit seinen fünf Häusern verbindet historische Bausubstanz mit moderner Architektur. Genau diese Kombination würdigt die Jury des German Design Awards. „HEAVEN ist die komplette Neuentwicklung eines über 100 Jahre alten, bislang industriell genutzten Ensembles von Gebäuden mitten in der Stadt München hin zu einem hochmodernen Büro-Campus mit verschieden großen und in der architektonischen Ausgestaltung völlig unterschiedlichen Gebäuden“, heißt es in der Begründung der Jury.

Das Vorhaben HEAVEN vereint nach den Vorstellungen des Bauherrn zusammen mit Hilmer Sattler Architekten aus München, Neubauten und Revitalisierung zu einem klar lesbaren Ensemble mit Häusern, die unterschiedliche Wünsche und Anforderungen späterer Nutzer erfüllen und sich an verschiedene Zielgruppen richten.

HEAVEN: REVITALISIERUNG MIT GESTALTUNGSWILLEN

Mit dem German Design Award würdigt die Jury nicht nur architektonische Qualität, sondern auch den Gestaltungswillen einer neuen Arbeitskultur. „HEAVEN steht exemplarisch für den Wandel: Wo früher industrielle Produktion stattfand, entsteht nun Raum für Kreativität, Dialog und Zukunft“, sagt Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group. Für die Rock Capital Group ist der Preis ein starkes Signal pünktlich zum Bau- und Vermarktungsbeginn. „Der Central Business Distrikt zieht seit Jahren internationale Tech-Firmen wie Apple und Google an. Mit dem HEAVEN in Neuhausen-Nymphenburg können wir genau diese Nachfrage nach neuen Spitzenbüros in dieser Spitzenlage bedienen“, sagt Neumann.

23. Oktober 2025

25.Sep
2025

Heaven nimmt Gestalt an

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Die Arbeitswelt von morgen, heute schon mitgedacht: Rock Capital Group startet mit HEAVEN die Transformation des Bruckmann-Areals

Die Rock Capital Group gibt den Startschuss für das Businessquartier HEAVEN. Die umfassende Neu- und Weiterentwicklung des ehemaligen Industriestandorts des Bruckmann Verlags an der Nymphenburger Straße zählt zu den größten Projektentwicklungen in der Münchner Innenstadt. Bis Mitte 2028 entstehen auf dem Areal knapp 30.000 Quadratmeter hochmoderne New-Work Arbeitswelten in fünf Gebäuden. Mehr als die Hälfte davon ist schon vergeben.

Blau ist die Farbe des Gefühls und drückt Sanftmut, klare Besonnenheit, Objektivität, Neutralität und Klarheit aus. Es ist die Farbe der Philosophen und Denker und steht für Souveränität, Stärke, Verlässlichkeit und Vertrauen. HEAVEN referenziert natürlich vor allem an das Blau des bayerischen Himmels. Wie soll es auch anders sein, in dieser Lage? Der Projektname greift den bayerischen Geist des Ortes auf, verbindet doch die Nymphenburger Straße bis heute die Münchner Residenz nebst Hofgarten über den antik anmutenden Königsplatz mit dem Schloss Nymphenburg, dem Sommersitz der Könige von Bayern. Und das Ganze unweit der umtriebigen Innenstadt mit ihren Büros, Geschäften und internationalem Flair.

„Der Central Business Distrikt in unmittelbarer Nähe zählt seit fünf Jahren zu den gefragtesten Lagen internationaler Tech-Firmen wie Apple und Google. Mit der Lage in Neuhausen-Nymphenburg schließen wir direkt an diese zentrale Nachbarschaft an, haben jedoch den Charme der bayerischen Geschichte und eines lebendigen, charmanten Stadtteils“, sagt Peter G. Neumann, geschäftsführender Gesellschafter der Rock Capital Group mit Blick auf die zahlreichen Restaurants, Cafés, Geschäfte, Kinos und kleinen Theater. „Wie groß das Interesse an einer Office-Entwicklung in dieser Bestlage ist, zeigt die erste erfolgreiche Vermietung von rund 16.000 Quadratmetern an die Thüga AG bereits lange vor dem Projektstart.“

Auch architektonisch schlägt das HEAVEN die Brücke zwischen dem heterogenen und urbanen Umfeld und der Historie, zwischen Gestern und Morgen. Der Dialog von gewachsenem, spektakulärem Bestand und architektonisch wohlüberlegtem Neubau greift die Geschichte auf und führt sie in die Zukunft. „Wir setzen auf ein klassisch-elegantes Erscheinungsbild an der Nymphenburger Straße und eine prägnante Formensprache sowie Lofts im Industrialstyle an der Lothstraße. Jedes Gebäude hat ein eigenes, individuelles Gesicht, das weit entfernt ist von der Architektur vieler unpersönlicher Bürohäuser von der Stange“, erläutert Andreas Wißmeier, Geschäftsführer der Rock Capital Group, die Gestaltungsidee hinter den Objekten.

Das Vorhaben HEAVEN vereint nach den Vorstellungen des Bauherrn zusammen mit Hilmer Sattler Architekten aus München, Neubauten und Revitalisierung zu einem klar lesbaren Ensemble mit Häusern, die auch unterschiedliche Wünsche und Anforderungen späterer Nutzer erfüllen und sich an verschiedene Zielgruppen richten.



HEAVEN ONE
Nymphenburger Straße 84

Heaven One

 

Eine repräsentative Fassade und die prominente Adresse prädestinieren HEAVEN ONE für Unternehmen, die Wert auf hohe Sichtbarkeit legen. Der L-förmige Neubau bildet das Entree zum Ensemble und ist damit das Gesicht des neuen Quartiers. Die Innenhofperspektive verdeutlicht seine Qualität als eigenständiges Ensemble und stilvolles Gegenüber der dahinterliegenden, denkmalgeschützten Villa, die 1896 vom bekannten Architekten und Hochschullehrer Martin Dülfer errichtet wurde.


Mit seinen hellen Natursteinfassaden, den klassischen Proportionen und fein differenzierten Bauteilen fügt sich das Haus in den architektonischen Kontext der Nachbarschaft ein. Hohe Fenster und großflächige Dachterrassen stellen eine optische und erfahrbare Verbindung zur Umgebung her. Rücksprünge und grafisch gestaltete Geländer beleben die Fassade und erzeugen ein attraktives Licht- und Schattenspiel.
 Der Neubau mit rund 5.500 qm überzeugt durch eine klassisch-elegante Architektursprache, Staffelgeschosse mit eigenen Freiflächen und begrünten Dachterrassen.


HEAVEN TWO
Lothstraße 3

 

Heaven Two

 

Mit seiner markanten, dreidimensionalen Fassade bereichert das Haus das Erscheinungsbild der Lothstraße und bildet zugleich einen sichtbaren Auftakt für das vielfältige Businessquartier HEAVEN. Ein Haus mit Profil und sichtbar eigenständig: Eine zeitgenössische Architektur, die Selbstbewusstsein und Großzügigkeit ausstrahlt, zeichnet den sechsgeschossigen Neubau aus. Sichtbar noch von der Nymphenburger Straße aus und doch in der ruhigen Lothstraße gelegen, zeigt sich das Haus zunächst von seiner extrovertierten Seite: Die eigens entwickelten Fassadenelemente aus fast weißem Beton und die großen Fensteröffnungen mit dunklen Rahmen definieren ein kontrastreiches und modernes Erscheinungsbild. Ein elegantes zweigeschossiges Foyer mit voll verglaster Front bereitet Mietern und Besuchern einen großzügigen Empfang.

Mit zwei Seitenflügeln formiert sich das Haus um einen geschützten, charmant bepflanzten Innenhof, der mitten in der Stadt ruhiges Arbeiten mit Blick ins Grüne ermöglicht. Gärtnerisch gestaltete Dachterrassen und ein großer Balkon entlang des Staffelgeschosses an der Lothstraße ergänzen die wertvollen Freiflächen.Ein besonderes Haus mit rund 6.200 qm, 5 Ober- und einem Staffelgeschoss mit großflächigen Fensterelementen, extravagantem, repräsentativen Foyer, begrüntem Innenhof und zwei großzügigen Dachterrassen.


HEAVEN THREE
Lothstraße 5

 

Heaven Three

 

Mit seiner industriell anmutenden Architektur ist dieses Haus ein Unikat im Quartier – und aufgrund seiner Größe perfekt für einen Single Tenant-Use. Das ziegelrote Kleinod ist ein besonderes Schmuckstück mit ca. 2.000 qm Mietfläche in flexibel nutzbaren Bürolofts mit extrahohen Decken, stützenfrei und damit nahezu einzigartig. Das Office HEAVEN THREE spricht Individualisten an.  

Authentisch industriell: Das revitalisierte Bestandsgebäude zeigt deutliche Bezüge zur Historie des Standorts. Die lebhaft schattierte Ziegelstein-Fassade mit den großen loftartigen Fenstern verleiht dem Haus einen eigenständigen Look und macht es auf den ersten Blick zu einer individuellen Adresse im Quartier. Dabei sorgen die dunklen Fensterrahmen mit den aufwändigen Sprossen für einen charmanten Vintage-Charakter, der zugleich die Strenge der Fassade bricht. Die horizontale Gliederung der Fassade in Erdgeschoss, zusammengefasste Obergeschosse und das wiederum abgesetzte Staffelgeschoss macht die überdurchschnittlichen Raumhöhen von außen ablesbar. Vor dem Staffelgeschoss und auf der Hofseite erstrecken sich große Terrassen über die gesamte Breite des Gebäudes.


HEAVEN Four/Five 

 

Heaven Four Five 

Im Zuge der Weiterentwicklung und Neugestaltung des HEAVEN-Quartiers werden die denkmalgeschützte Villa mit ihrer detailreichen Fassade und die angrenzenden ehemaligen Produktionsflächen aufwändig revitalisiert. Der weitgehende Erhalt der Substanz bewahrt die darin gebundene graue Energie, schont Ressourcen und vermeidet unnötige CO₂-Emissionen.

Im Inneren entstehen dank der Raumhöhen und passender Raumtiefen neue Büroflächen für die späteren Nutzer. Da diese beiden Häuser bereits vor Baubeginn vermietet wurden, erfolgt der Innenausbau nach den konkreten Mieterlayoutplanungen und entsprechend des Bedarfs der Mieter. Inkludiert sind Flächen für ein eigenes Casino mit Platz für 300 Menschen mit Außenbereich im Rosenhof, modernste Meetingräume in unterschiedlichen und flexiblen Größen und Veranstaltungsflächen.

Das Innenareal des gewachsenen und nun neu gedachten Quartiers wird künftig weitgehend autofrei organisiert. Mit seinen hier neu geschaffenen Grünflächen und den großzügigen Wegebeziehungen, Sitz- und Flaniermöglichkeiten bieten sich Gelegenheiten für aktive Pausen.

Zwei hauseigene Tiefgaragen bündeln die Erschließung und lassen Fahrzeuge aus dem Innenhof verschwinden.

Die Abriss- und Rückbaumaßnahmen sind in vollem Gang und lassen immer mehr Einblicke in das Projekt zu.

ZAHLEN UND FAKTEN

  • Gesamtvolumen: ca. 30.000 m² BGF Büro/Modern Workspaces
  • Drei eigenständige Häuser: HEAVEN ONE (Neubau, Natursteinfassade, Dachterrassen), HEAVEN TWO (Neubau, 3D-Fassade), HEAVEN THREE (Revitalisierung, industrielles Loftgebäude)
  • Die denkmalgeschützte Bürovilla aus der Hand von Martin Dülfer mit den angrenzenden Gebäudeteilen ist bereits komplett an die Thüga AG vermietet
  • Mobilität & Parken: 2 Tiefgaragen, 160 Stellplätze, davon über die Hälfte elektrifizierbar, Fokus autofreier Innenbereich, zahlreiche Fahrradabstellmöglichkeiten, auch im Innenbereich mit Duschen und Umkleiden
  • Zertifizierungen wie LEED und WiredScore Platinum werden angestrebt, die Kriterien der EU-Taxonomie werden erfüllt
  • Das bewährte Hightech Immune-Office-Denken, das bereits im Projekt HEADS erfolgreich umgesetzt wurde, fließt in Konzeption und Technik ein
  • Konsequente Einsparung von CO2 durch Erhalt bestehender Substanzen
  • Vermietungsstand: Ein großer Teil bereits gesichert, ~13.500 m² verfügbar
  • ÖPNV: U-Bahn Maillingerstraße (U1) direkt vor der Tür, kurze Wege in die Innenstadt



 

24. September 2025

HEAVEN OFFICE

 

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KORBINIAN PRÖCKL

+49 89 638955-237
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CLAUDIA ZORIC

+49 89 638955-161
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VICTORIA WEISS

+49 89 638955-224
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ANDREAS WIßMEIER

+49 89 638955-144
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UDO PEUKER

+49 89 638955-236
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